Schachtzeichen auf Minister Achenbach

vom 22.Mai - 30.Mai 2010

 

1.Tag Schachtzeichen -22.Mai 2010

Für die Luftaufnahmen vielen Dank an :Reinhold Skrzeba -Recklinghausen

Samstag ,22.Mai 2010 , 12:00 Uhr

Alle Mühen bisher haben sich gelohnt , alle Anspannung löst sich .

Es hat alles gut geklappt , und der Ballon steigt auf .

Schachtzeichen kann beginnen , und wir freuen uns auf die kommenden Tage .

Der "Grubenwehrmann a.D.".Mein Freund und Kumpel sowie Betreiber von Victor-Ickern.de , Wolfgang Jerchel in (fast)voller Montur .

Achenbacher im Gespräch

Der ehemalige Inspektor Norbert Brandenburg im Gespräch mit dem ehemaligen Steiger Peter Freiß

Ein schöner Nebeneffekt von Schachtzeichen .

Rechts mein Kumpel Thomas Hoidis .Wir beide haben 1973 als 14-jährige zusammen auf Minister Achenbach unsere Lehre begonnen , und uns einige Jahre nicht mehr gesehen .

Mein Kumpel Uli Schmidt (li) , der in Brambauer immer die Ohren und Augen offen hält , und viel zum Gelingen dieser Seite beigetragen hat .

Sonntag , 23.Mai 2010

Den Großvater entdeckt

Wolfgang Schmitz aus Brambauer entdeckt seinen Großvater Karl Elbrächter auf einem Mannschaftsfoto von 1902 . Karl Elbrächter begann 1901 als Steiger auf Achenbach . Am 1.2.1902 wurde er zum Reviersteiger befördert , später wurde er auch Fahrsteiger . 1933 stieg er zum Obersteiger auf , und er war stellvertretender Betriebsführer bis zu seinem Ausscheiden am 1.Oktober 1934 .Karl Elbrächter war auf allen damaligen Anlagen , nämlich 1/2 , überwiegend und maßgeblich für die Abteufung und technische Entwicklung auf Schacht 3 sowie Schacht 4 tätig .

Über den Besuch von Anna und Felix habe ich mich auch sehr gefreut .

Montag , 24.Mai

Leider herrschte starker Wind , und der Ballon mußte kurz nachdem wir ihn hochgelassen hatten , wieder einhgeholt werden . Wir warteten den ganzen Tag , aber der intensive Wind wurde nicht schwächer . Am Abend kam dann doch das Kommando , ab 22:00 durfte der Ballon auf 30 m aufsteigen und wurde beleuchtet .

Besuch aus Stade

Marlis und Klaus , "alte" Brambaueraner , die seit vielen Jahren in Stade leben .Wegen Schachtzeichen und Schützenfest in Elmenhorst kamen sie mal wieder in den Ruhrpott .

Warten , das der Wind nachläßt

.v.l. Wolfgang Schubert , Dieter Kniffka , Franz Ölbracht , Lothar Fälker , Roman Roguszka .

 

Und dann kam das Kommando um 22:00 Uhr "Licht an , Ballon hoch auf 30 Meter "

Foto:Michael Kuhn

Foto:Michael Kuhn

Foto:Michael Kuhn

Foto:Michael Kuhn

Zu Besuch in meiner Ausstellung unter dem Colani-Ei . Der ehemalige PS-Direktor von Minister Achenbach , Heinz Tafel und Frau Wurm .

Vor der Schachthalle .

Links mein ehemaliger Steiger im Abbau , Hubert Flick .

Meine Freunde und Kumpels aus Selm

. v.l. Christian Tumbrink , Horst Schröder , Martin Tumbrink .

Dienstag , 25.Mai

Heute war es fast windstill , und zeitweise war der Ballon auf 80 m . Später haben wir ihn auf ca. 40 m gestellt .

Besuch aus Afrika

Charles aus Uganda ist auf Deutschlandvisite und läßt sich natürlich Schachtzeichen nicht entgehen . Heute morgen besuchte er mit seinem Begleiter unsere Ausstellung unter dem Colani-Ei . Ein anschliessendes Schwätzchen auf Englisch hat allen Spaß bereitet , und wir konnten ihm einiges aus der Geschichte der Zeche Minister Achenbach und des Bergbaus im Ruhrgebiet erzählen .

Lollo Eichenauer machte mit seiner Radfahrtruppe halt auf Schacht 4 .

Mit einem leckeren , frisch gezapften kühlen Blonden und einer Wurst vom Grill haben sie sich gestärkt , anschliessend wurde die Fahrt fortgesetzt .

Mittwoch , 26.Mai
Zuerst hatten wir den Ballon bis auf 30 m hochgelassen . Dann kam Sturmwarnung per SMS und der Ballon wurde wieder runtergekurbelt . Schulklassen der Kelmschule , Achenbachschule und Realschule Brambauer statteten uns einen Besuch ab , und informierten sich über die Geschichte der Zeche Minister Achenbach und das Arbeitsleben der Bergleute . Es gab viele Fragen der Schüler , das beantworten hat uns viel Spaß gemacht . Schön , das ihr uns besucht habt ..

Geschichtsunterricht mal anders .

Eine Lehrerin erklärt ihrer Klasse vor der Fotowand , wie es in Brambauer mal aussah ,und was unter der Erdoberfläche geschah .

Donnerstag , 27.Mai

Helmut , Reinhold , Wolfgang und Michael positionieren den Anhänger mit dem Ballon .

Heute ist es windstill , und der Ballon wird auf 80 m hochgelassen .

Mein Kumpel Lefty aus Duisburg hat uns einen Besuch abgestattet . Das hat mich sehr gefreut .

Heute hatten wir wieder Besuch von Brambauer und Nordkirchener Schüler . Über Euren Besuch haben wir uns besonders gefreut .

Klasse MI 5 , Maximilian-Kolbe-Schule Nordkirchen

Freitag , 28.Mai

Auch heute waren wieder Schulklassen der Kelmschule, Achenbachschule und Realschule Brambauer bei uns zu Besuch . Es hat meinen Kollegen und mir viel Freude bereitet , Euch als Gäste gehabt zu haben . Und wir hoffen , das Euch der Besuch auch ein wenig gefallen hat . Den Ballon hatten wir ab 10:00 auf 30 m hochgelassen , dann kam die SMS , und der Ballon mußte wieder eingeholt werden .

Herrliches Gedränge in der Fotoausstellung und viele neugierige Fragen , die gerne von uns beantwortet wurden .

Helmuts Bratwurststand

war mehrmals umlagert . Aber er hat diese Situation sehr gut gemeistert . Hut ab .

Ein Besuch , der mich sehr erfreut hat

Karl-Richard Haarmann , Enkel von Bergassessor Carl Haarmann , dem zweiten Bergwerksdirektor von Minister Achenbach sowie Generaldirektor der Gebr.Stumm AG (1907-1938) und der Sohn von Dr.Ing.Arnold Haarmann , dem dritten Bergwerksdirektor (1934-1951 ) von Minister Achenbach . Herr Haarmann war selbst langjähriger Bergwerksdirektor auf der Schachtanlage Monopol , und dann bis zu seiner Pensionierung in selbiger Funktion auf dem Bergwerk Haus Aden .

Mit´m Radl da

4 nette Franken mit dem Fahrrad auf Schachtzeichen-Tour haben auch bei uns am Colani-Ei Halt gemacht .

Samstag , 29.Mai
Wir hatten viel Glück mit dem Wetter . Die Prognosen hatten keinen Regen versprochen , und so kam es auch . Teilweise blauer Himmel und erträgliche Temperaturen ließen die Besucher in Strömen von nah und fern zum ehemaligen Schacht 4 von Minister Achenbach kommen . Für das leibliche Wohl war gesorgt .Es gab Leckeres vom Grill und Getränke zu zivilen Preisen . Gut besucht war natürlich wie an allen Tagen zuvor die Ausstellung in der Schachthalle mit rund 160 Fotos aus 95 Jahren Minister Achenbach sowie vielen alten Dokumenten und Gegenständen aus meiner Privatsammlung . Dazu waren auch Mineralien aus dem Steinkohlenbergbau und Grubenlampen aus verschiedenen Epochen zu bewundern .Ab 14:00 Uhr begann das Unterhaltungsprogramm mit verschiedenen Künstlern .Besonders hervorheben will ich meine Freunde Rudy Cash aus Essen , Frank Baier aus Duisburg , Karin Boehm aus Gelsenkirchen und Friedhelm Wessel aus Herne und Ihnen an dieser Stelle noch einmal DANKE sagen .

Samstag morgen .Der Ballon schwebt über dem Colani-Ufo .

Nach über 30 Jahren wieder getroffen .

Mein "alter" Meisterhauer im Lehrrevier 29 bis 1976 , Paul Hildebrandt ( Mitte) , der in vielen gemeinsamen Schichten versucht hat , mir das bergmännische Arbeiten beizubringen sowie der Leiter der Ausbildungswerkstatt ü.T .Franz Ölbracht (Rechts) , bei dem ich 1973 die Metallbearbeitung vermittelt bekam.

Mein Freund und Kumpel sowie der Betreiber der Seite zechensuche.de , Peter Kitzow aus Rietberg bei Gütersloh hat mich auch besucht .

 

 

Rudy Cash aus Essen sang "1000 Feuer sind erloschen"

Mein Freund Rudy Cash aus Essen , ein ehemaliger Bergmann , sang seine Lieder und unter anderem auch "1000 Feuer sind erloschen "

und erzeugte mit diesem Lied bei vielen eine Gänsehaut .

Danke Rudy

Frank Baier aus Duisburg

sang aus seinem Repertoire und begleitete die Ruhrpottautoren Karin Boehm und Friedhelm Wessel musikalisch bei ihrer Lesung

Friedhelm Wessel las aus seinem Buch "Denn sie tragen das Leder vor dem Arsch" und erzählte nebenher die Story vom Mutterklötzchendieb .

Für mich ein einmaliges Erlebnis . Frank Baier und ich sangen im Duett ein Lied , das vor über 20 Jahren von einem Achenbacher Bergmann zur Melodie von "Keinen Tropfen im Becher mehr " geschrieben wurde .

Ab 22:00 Uhr wurden die Ballons noch einmal beleuchtet .

Sponsoren der Ausstellung

Um die Seiten unserer Sponsoren zu besuchen , einfach Banner oder Link anklicken.

 

 

Fa.Bomholt-Schuh und Sporthaus,44536 Lünen-Brambauer -Waltroper Straße 49

Fa.Hufnagel Reisebüro,44536 Lünen-Brambauer ,Königsheide 1

Fa.S& L Markt EDEKA , 44536 Lünen , Brambauer Straße 277

 

 

 

Allen Sponsoren herzlichen Dank für die Unterstützung


 

Ruhrpott-Autorin Karin Boehm , Gelsenkirchen

http://www.ruhrig.de/malenki.html

Ruhrpott-Autor Friedhelm Wessel , Herne

Friedhelm Wessel ( li .) mit mir vor einer Grubenfahrt auf Friedrich-Heinrich .

Der in Oberhausen geborene und nun in Herne lebende Ruhrpott-Autor behauptet von sich , ein " Kind des Ruhrgebiets" geblieben zu sein . Das kann ich voll bestätigen . Nach 47 Jahren Arbeit legt er nicht die Hände in den Schoß , sondern arbeitet weiter an seinen Büchern , die immer irgendwas mit der Geschichte des Ruhrpotts zu tun haben .Ob es nun Geschichten über den Ruhrpottfußball , Bergleute oder Zechen wie Friedrich der Große ( im Volksmund"Piepenfritz genannt) sind , es muß irgendwas mit dem Leben und dem drumherum im Ruhrgebiet zu tun haben . Der Autor , der durch seine Arbeit bei einer Ruhrgebietszeitung auch einige Jahre mit Schalker Größen wie Kuzorra , Libuda oder Klodt regen Kontakt hatte, schreibt in einer authentischen Art , die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt .

Ruhrpott-Buchtip

Friedhelm Wessel - Denn sie tragen das Leder vor dem Arsch

Verlag Henselowsky und Boschmann

Erschienen in der Reihe "Bücher vonne Ruhr"

ISBN-978-3-922750-98-7

 

Ruhrpott-Musiker

Rudy Cash

Rudy Cash , der im bürgerlichen Leben Reinhold Kämmerer heißt , ist ein ehemaliger Bergmann und Vollblutmusiker . Als Schüler bekam er die erste Gitarre geschenkt . Seine musikalische Laufbahn fing in einem Bergmannsquartett an , das es ordentlich rocken liess . Im Alter von 13 Jahren begann Rudy Cash 1963 eine Lehre auf der Zeche Fritz in Altenessen , die er auf Wilhelmine Victoria in Gelsenkirchen Heßler fortsetzte und 1967 beendete . Nach der Schließung der Zeche wurde er 1973 zur Zeche Hugo in Gelsenkirchen Buer verlegt , und malochte dort bis 1998 unter Tage . Die Liebe zur Musik hat ihn aber nie losgelassen . Im Jahr 2002 erschien sein Lied "Wir heben unsere Tassen " , das in Belgien von einem Radiosender mit der goldenen Stimmgabel ausgezeichnet wurde . 2005 gründete er mit Dirk Kraft das Duo "Lattenschuß" . Zahlreiche Auftritte zu verschiedenen Anlässen haben Rudy Cash zu einer Ruhrpott-Größe werden lassen .

 

Musikalische Kostproben von Rudy Cash

unbedingt mal anklicken und geniessen

Hartz 4 , ich hasse Dich

Weihnachtszeit ( Rudy und seine Enkel )